Biografie

Cornelia Maria Rainer ist 1982 in Lienz/ Osttirol geboren und  als Regisseurin in Österreich und international tätig.

Ihre Laufbahn als Regisseurin begann sie am Burgtheater Wien (2005-2009), wo sie als Regieassistentin an der Seite von Andrea Breth, Sven-Eric Bechtolf, Stefan Bachmann, Karin Beier und Jan Bosse zahlreiche Produktionen verantwortete und ihre ersten Inszenierungen auf die Bühne brachte.

Seit 2007 inszeniert sie in Österreich (Burgtheater Wien, Salzburger Festspiele, Bregenzer Festspiele und Tiroler Festspiele, Festival Wien Modern, Stadttheater Klagenfurt, Raimundspiele Gutenstein), in Deutschland (Thalia Theater Hamburg, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Oper Trier, Ludwigsburger Schlossfestspiele) und in Frankreich und Luxemburg (Festival d'Avignon/ IN, Centre Dramatique de Normandie-Rouen, Théâtre du Rond Point Paris, Philharmonie Luxemburg).

Zu ihrer jüngsten Inszenierung zählt ihr erster Spielfilm Gil und Dole, der beim Female Eye Film Festival in Toronto in der Kategorie Best Foreign Short nominiert und mit dem Honorable Mention Award ausgezeichnet wurde. Die Premiere fand im Juni 2022 in der Tiff Bell Lightbox in Toronto/ Kanada statt. 

Mit ihrer Inszenierung Johanna wurde sie 2014 mit dem Outstanding Artist Award des Bundesministeriums für Kunst und Kultur ausgezeichnet und mit dem Stella.Darstellender Kunstpreis nominiert. Ihre Inszenierung Lenz beim Festival d‘ Avignon 2016 wurde von La Liberation als Entdeckung des Festivals gefeiert. Ronald Pohl (Der Standard) rühmte ihre Inszenierung „Pünktchen und Anton“ am Burgtheater Wien als Famoses Kunststück.

Vor ihrem Studium der Theater, Film-und Medienwissenschaft, Französisch und Philosophie an der Universität Wien, an der Sorbonne Nouvelle Paris und an der Université Paris (Abschluss an der Universität Wien 2012),  studierte sie klassischen Sologesang an der Ecole National de Musique de Pantin Paris. Noch während ihres Studiums nahm sie an internationalen Theaterateliers teil: Mit Peter Brook und George Banu am Théâtre Bouffes du Nord,  Marina Abramovic beim Festival d'Avignon und sie war Gaststipendiatin am International College of Performing Arts/ Peking Opera School).
In ihrer Kindheit und Jugend erhielt sie eine Ausbildung in Oboe und Gesangsunterricht. Ihr Gesangsstudium schloss sie 2021 im Fach Lied und Oratorium am Konservatorium für Kirchenmusik in Wien ab.

Cornelia Maria Rainer arbeitet regelmäßig als Gastdozentin, am Privatkonservatorium Wien, beim Impulstanzfestival Wien und an der Musikuniversität Graz. Seit 2017 ist sie Jurymitglied des Bundesministeriums für Kunst und Kultur in der Abteilung Musik und Darstellende Kunst.

Cornelia Maria Rainer lebt mit ihrer Familie in Wien. 

 


Inszenierungen  und Kooperationen 
Female Film Festival/ TIFF Bell Lightbox, Toronto 
Toronto International Woman Film Festival 
Festival Avignon / IN
Salzburger Festspiele / Young Directors Project
Burgtheater Wien
Thalia Theater Hamburg
Centre Dramatique National de Rouen
Bregenzer Festspiele / Kunst aus der Zeit
Festival Wien Modern
Theater Dschungel Wien
Tiroler Festspielen Erl
Stadttheater Klagenfurt
Raimundspiele Gutenstein
Philharmonie Luxemburg
Theater an der Wien / Hölle
Oper Trier
Akademietheater Wien
Ludwigsburger Schlossfestspiele
Deutsches Schauspielhaus Hamburg


 

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